Krankheit und Heilung (10): Tiere und Pflanzen haben Gruppenseelen
Krankheit und Heilung (10): Tiere und Pflanzen haben Gruppenseelen
Wir haben in den bisherigen Blog-Beiträgen Krankheiten als ein Spiegel für Lern- und Erkenntnisprozesse kennengelernt. Wie sieht das nun bei Tieren und Pflanzen aus? Welche Rolle spielen Krankheiten in diesen beiden Naturreichen?
Menschenseelen sind individualisiert, d.h. jede Seele hat ihren eigenen Lebensplan, dem sie über die Inkarnationen hinweg folgt. Tiere und Pflanzen besitzen dagegen pro Spezies eine Gruppenseele. Die Lebenspläne, welche die Entwicklungen festlegen, sind spezifisch für die Spezies, nicht für das einzelne Pflanzen- oder Tierexemplar. Dies ist auch bei höheren Tieren der Fall, obwohl wir dort sehr individuelles Verhalten und sogar Charaktereigenschaften feststellen können (z.B. bei Hunden oder Pferden). Man kann sich die stärkere Individualität höherer Tiere wie ausgeprägtere Aspekte oder „Ausstülpungen“ der Gruppenseele vorstellen. Trotzdem tragen alle Erfahrungen eines Individuums zum Lebensplan der Gruppenseele bei und nicht einer eigenen, davon unabhängigen Seele und deren Lebensplan.
Das ist vom Mechanismus her nicht prinzipiell anders als das Einfließen der Erfahrungen einer Menschenseele aus den verschiedenen Inkarnationen in die eigene Seelenstruktur. Während die Erfahrungen bei Menschenseelen über die Zeitachse hinweg erfolgen, geschieht dies bei hochentwickelten Tieren sowohl sequenziell über die Zeitachse als auch parallel über gleichzeitig lebende Exemplare.
Wenn nun Tiere und Pflanzen krank werden, dann nicht aus einer individuellen Seelenentwicklung heraus, sondern im Rahmen der Entwicklung der Gruppenseele, also der gesamten Spezies. Gruppenseelenentwicklung und Evolution der Spezies gehen Hand in Hand.
Auch für Menschen gibt es eine Evolution der Spezies, die jedoch nicht über eine gemeinsame Gruppenseele erfolgt, sondern über das kollektive Menschheitsbewusstsein, welches die einzelnen Seelenerfahrungen zusammenführt. So spiegeln bestimmte Krankheiten in verschiedenen Entwicklungsphasen der Menschheitsgeschichte die vorherrschenden Entwicklungsthemen. Die daraus resultierenden Erkenntnisse werden im Kollektivbewusstsein gespeichert. Sobald ein solches Entwicklungsthema abgeschlossen ist, werden die damit einhergehenden Krankheiten seltener.