Krankheit und Heilung (3):
Typische Krankheitsauslöser
Krankheit und Heilung (3):
Typische Krankheitsauslöser
Naturgemäß hat der physische Körper eine unversehrte Form und besitzt umfangreiche Selbstheilungskräfte. Krankheiten entstehen nicht primär dort, sondern im Emotionalkörper. Emotionen können positiver Natur sein, wie Freude, Dankbarkeit und Liebe, aber auch negativ, wie Angst, Wut oder Traurigkeit. Negative Emotionen, die an bestimmte Erfahrungen gekoppelt sind, können als Prägungen oder gar Traumata andauern und sogar in zukünftige Leben hinüberreichen.
Ursprünglich dienten Emotionen der Überlebensfähigkeit des Menschen - und der höheren Tiere, aus denen er per Evolution hervorgegangen ist. Positive Emotionen wie Freude, Liebe, Geborgenheit sind heilsam und fördern Verhaltensweisen, welche diese auslösen.
Auch negative Emotionen sind hilfreich. Angst gemahnt zur Vorsicht, Wut entfacht Kräfte, um sich aus einer Situation zu befreien, Traurigkeit entsteht durch den Verlust von etwas Wichtigem und wirkt als Antrieb, dieses oder etwas Vergleichbares wiederzuerlangen oder Altes loszulassen.
Negative Emotionen wirken jedoch zerstörerisch und bringen die Energieflüsse aus dem Gleichgewicht, wenn sie bestehen bleiben und sich verstärken. Angst ist nicht mehr hilfreich, wenn sie auf alle zukünftigen, ähnlichen Situationen projiziert wird. Wut ist zerstörerisch, wenn sie über eine unmittelbare Situation hinaus andauert. Traurigkeit ist nicht hilfreich, wenn sie einen lähmenden Effekt hat. Hierbei ist Traurigkeit als Emotion zu unterscheiden von Trauer als ein Prozess, der von Traurigkeit begleitet wird.
Ein Aufruhr negativer Gefühle im Emotionalkörper spiegelt sich im physischen Körper durch entsprechende physiologische Reaktionen. Werden sie nicht zeitnah aufgelöst, bilden sich auch im physischen Körper Ungleichgewichte und gestörte Energieflüsse aus. Die Selbstheilungskräfte sind irgendwann nicht stark genug, und der Mensch wird krank.