Krankheit und Heilung (4):
Krankheiten und Verletzungen als Spiegel
Krankheit und Heilung (4):
Krankheiten und Verletzungen als Spiegel
Verletzungen durch Unfälle, Infektionskrankheiten und andere Einflüsse von außen wirken direkt auf den physischen Körper, ohne dass es scheinbar Auslöser im Emotionalkörper gibt. Doch auch sie fungieren als Spiegel und können eine wichtige Erfahrung auslösen. So helfen sie dabei, Energieblockaden zu lösen, die wiederum im Emotionalkörper ihren Ursprung haben.
Beispielsweise hat das Fieber einer Infektionskrankheit eine reinigende Wirkung und zwingt, sich Ruhe und Erholung zu geben. Eine Halsentzündung spiegelt ein Ungleichgewicht im Kehlchakra, also im Selbstausdruck und der Kreativität. Die Ursache können z.B. negative Erfahrungen sein, welche den Selbstausdruck und damit das Kehlchakra blockieren. Diese Erfahrungen können alt sein und in einer bestimmten Situation an die Oberfläche kommen, oder erst kürzlicher Natur sein und unmittelbar auf das Kehlchakra wirken.
Auch wenn ein Erreger der äußere Auslöser für eine Halsentzündung ist, wäre es ohne das Ungleichgewicht kaum zur Erkrankung gekommen. Das Immunsystem hätte den Erreger erfolgreich bekämpfen können.
Kinder befinden sich in einer anderen Lebensphase als Erwachsene. Ihr Immunsystem kommt mit bestimmten Erregern erstmalig in Kontakt und muss die entsprechenden Abwehrkräfte erst aufbauen. Eine Infektionskrankheit ist dann nicht auf ein Ungleichgewicht im Emotionalkörper zurückzuführen.
Aber was ist mit Krankheiten und Behinderungen, mit denen ein Kind schon auf die Welt kommt? Was ist mit genetischen Dispositionen oder krankmachenden Umweltbedingungen? Auch in solchen Fällen möchte die Seele, dass der Mensch bestimmte Erfahrungen macht, sei es aufgrund bestimmter Einflüsse und Erlebnisse aus vorherigen Leben oder aus anderen Gründen. Sie sucht sich die dafür geeigneten Situationen und Eltern mit den benötigten Genen aus. So kann die Seele beschließen, dass in der nächsten Inkarnation die Erfahrung eines vom Hals abwärts gelähmten Menschen durchlebt werden soll, um in vollem Umfang die Fesseln eines physischen Körpers im Unterschied zur Freiheit des Geistes, der an keinen Körper gebunden ist, zu erfahren.