Krankheit und Heilung (5):
Heilung im Emotionalkörper und Auflösung von Verhaltensmustern
Krankheit und Heilung (5):
Heilung im Emotionalkörper und Auflösung von Verhaltensmustern
Es sei nochmals deutlich gesagt:
Die Gründe für Krankheiten sind komplex und vielfältig. In jedem Fall hilft eine Krankheit, eine Verletzung oder eine Behinderung, bestimmte Erfahrungen zu machen und so auf dem Seelenweg über die Inkarnationen hinweg weiterzuschreiten und zu wachsen. Deshalb sollte sich niemand, der krank ist, deswegen minderwertig fühlen.
Nachhaltige (und somit wahre) Heilung muss auf der emotionalen Ebene ansetzen, dort wo die eigentlichen Gründe für eine Krankheit liegen. Heiler wirken letztlich immer auf diese Ebene, egal ob mit klassischer Medizin, Psychotherapie oder mit alternativen Heilformen.
Auch wenn die Auslöser im Emotionalkörper liegen, kann es helfen, zunächst auf körperlicher Ebene zu arbeiten, um Energieblockaden zu lösen und dort eingespeicherte Traumata - also mit stark negativen Emotionen behaftete Erfahrungen - an die Oberfläche zu bringen. Dies kann durch Körper- und/oder Energiearbeit geschehen. Danach können sich Traumata im weiteren Prozess auflösen.
Traumata können zu kompensierenden Verhaltensmustern führen, die dem Betroffenen helfen damit umzugehen. Dies bewirkt aber, dass die Person nicht aus ihrem Sein heraus, sondern aufgrund dieser Muster handelt. Solche Muster können so stark sein, dass es oft schwierig ist, sie als solche zu erkennen und schließlich loszulassen.
Wird beispielsweise ein Kind oft ausgelacht, wenn es etwas sagt, und aufgefordert still zu sein, so kann das gut dazu führen, dass es sich zurückzieht und still bleibt. Der Selbstausdruck kann bis ins Erwachsenenalter eingeschränkt bleiben und sehr leidvoll sein, weil man z.B. nicht beachtet wird und einsam ist. Wird dies nicht aufgelöst, reicht es in das nächste Leben hinein.